Produziert für: Eibner Pressefoto
Veröffentlicht bei: ZDF Sportstudio & weitere Jahr: 2026
Kategorie: Motorsport / Blog
»Ich bin ein Künstler. Die Strecke ist meine Leinwand – und das Auto ist mein Pinsel«, sagte Graham Hill einmal. Seines Zeichens Rennlegende, Triple-Crown-Sieger und vor allem: Mister Monaco. In den 1960er-Jahren gewann der Brite das Formel-1-Rennen im Fürstentum ganze fünf Mal. Und verewigte sich vollkommen auf den ohnehin schon ästhetischen Straßen, zwischen »Tabac«, »Piscine«, »Sainte Devote« und »Casino«. Sich die Legende und ihr ästhetisches Verständnis zum Vorbild für den historischen Grand Prix in Monaco zu nehmen, ist da nicht falsch. Sondern ziemlich passend. Besser noch: eher stilecht.
Denn von Vorkriegsrennwagen wie diversen Bugatti, über die Rennzigarren aus Hills Zeiten bis zu den Bodeneffekt- und Turbo-Monstern, ist beim historischen Rendezvous des Motorsports alles dabei. Und natürlich sind auch lebende Legenden, die die Strecke mit Hill teilten, mit von der Partie. So wie Jackie Ickx. Oder der später aktiv gewesene, aber nicht weniger charismatische Jean Alesi. Audis Le-Mans-Legende Marco Werner lässt sich natürlich auch nicht bitten. Und auch die jüngeren Semester wie Klassik-Spezialist Michael Lyons geben sich die Ehre. Oder Marino Franchitti aus der schottisch-italienischen Rennfahrer-Dynastie.
Und wo wir schon mal dabei sind: Dank Cavallino Classic sahen die Besucher des Historischen Grand Prix auch rot. Meint: zahlreiche verschiedene Ferrari-Rennwagen, die auch die Schumacher-, Räikkönnen-, Massa- und Alonso-Jahre umfassten. Besser? Wird’s nicht. Höchstens mit einem Glas Champagner und frischen Croissants auf einer Yacht. Was in Monaco dann auch einfach nur noch logisch und kein bisschen vermessen ist. Genauso wie der Anspruch, die Strecke als Leinwand für die eigene Kunst zu verstehen.
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